Wie wirkt sich die Corona Krise auf den Immobilienmarkt aus?

Viele Kunden fragen uns, wie sich Corona auf die Preise im Immobilienmarkt auswirkt. Steigen oder fallen Miet- und Kaufpreise? Wir können nicht in die Zukunft schauen aber wenn man sich die Krisen der Vergangenheit ansieht, kann man feststellen, dass die Immobilie stets wertstabil geblieben ist. Dies hatte dann auch zur Folge, dass die Preise sowohl bei Kaufimmobilien als auch bei den Mieten sich im Durchschnitt nur unwesentlich verändert haben.

Wie sollen sich Interessenten und Kapitalanleger jetzt verhalten?

Auch hier hilft ein Blick in die Vergangenheit. Zahlreiche Investoren haben an den Börsen bei jeder Krise einiges an Geld verloren – die Immobilienpreise blieben relativ konstant. Andere Möglichkeiten, die man jetzt noch hat, wäre sein Geld auf dem Konto liegen zu lassen oder Gold zu kaufen. Wenn man sich dann die Anlagemöglichkeiten mit Immobilien einmal genauer anschaut, hat man auf lange Sicht eine konstant sichere Anlageform die auch noch einen nachhaltigen Nutzen aufweist: die Immobilie gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen – ein Dach über dem Kopf.

Wie werden sich die Preise verändern?

Die Frage, wie sich die Immobilienpreise entwickeln ist stark abhängig davon, wie lange die Konjunktur braucht um sich von dieser Krise zu erholen. Wir leben hier in der Region Großraum Köln / Bonn doch in einer sehr strukturstarken Region und ich bin fest davon überzeugt, dass die Immobilienpreise sich langfristig betrachtet weiter nach oben bewegen, auch wenn wir vielleicht momentan eine leichten Stagnation haben werden.

Die Finanzmärkte haben in den letzten Wochen starke Kursstürze hinnehmen müssen und die Renditen sind stark gefallen. Auch unter Leitung der neuen EZB Präsidentin Christine Lagarde ist nicht mit einer wesentlichen Veränderung der Zinspolitik zu rechnen. Somit bleiben die Zinsen in nächster Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Dies macht es dem einen oder anderen Interessenten doch noch leichter in Immobilien zu investieren und ggf. vorhandenes Eigenkapital einzusetzen und in Verbindung mit einer günstigen Finanzierung eine sichere Kapitalanlage zu erwerben.

Ich persönlich glaube nicht, dass hier in der Region die Preise flächendecken fallen. Wie in der Vergangenheit zu beobachten war, halte ich es für möglich, dass Randbereich mit schwacher Infrastruktur Preiseinbußen hinnehmen müssen, dagegen aber zentrale Lagen preisstabil bleiben. Neubaumaßnahmen in guten Lagen werden meiner Meinung nach keine Preiseinbußen hinnehmen. Die Zahl der Bauanträge ist rückläufig, die Handwerkerpreise sind angestiegen, was nur zu dem Ergebnis führen kann, dass die Preise mindestens stabil bleiben. Wer sich für den Erwerb eines Neubaus in Form einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses interessiert, sollte sich zeitnah damit beschäftigen.

Bauträger und Immobilienunternehmen mit längerer Firmengeschichte die auch schon Erfahrung mit Krisen haben, stellen sich aktuell um und bieten zahlreiche zusätzliche Dienstleistungen an, um ihre Kunden bei ihren Kaufentscheidungen zu unterstützen. Unternehmen die die Digitalisierung nicht verschlafen haben und immer in junge Mitarbeiter investiert haben werden auch in Zukunft einen Mehrwert in der Wohnwirtschaft und im Anlagesektor bieten können.
Wir blicken positiv in die Zukunft, werden Hürden meistern und unser Bestens geben.

Olaf Neunkirchen, 16.04.2020

D+P Immobilien GmbH

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